Das
BlowerDoor wird in eine Außentür eines Gebäudes oder eines Raumes
eingesetzt, ohne dass dabei Beschädigungen oder Änderungen am
Türrahmen anfallen. Selbstverständlich kann das Messverfahren bei
verschiedensten Gebäudearten wie Passivhäusern, neu gebauten
Einfamilienhäusern und Altbauten, eingesetzt werden. Oft wird es zur
Dichtheitsprüfung in stark klimatisierten Räumen wie
z.B.Serverzentren verwendet.
Der größenverstellbare
Aluminiumrahmen passt sich dem Türrahmen an und die luftdichte
Nylonplane verschließt die Öffnung.
Das in die Plane
integrierte Gebläse erzeugt wahlweise einen Unter- bzw. Überdruck,
durch den der Luftaustausch im Gebäude ermittelt wird. Hohe
Luftwechselraten (n50 Wert) geben Aufschluss über Undichtheiten in
der Gebäudehülle, die während der BlowerDoor-Messung geortet und
anschließend gezielt beseitigt werden können. Die Energieeffizienz
des Gebäudes sowie die Qualität der Bauausführung werden
gewährleistet.
Undichtheiten bei Fenster, Klimakanälen, nach
außen führenden Rohrleitungen (Wasser, Elektro, Klingel u.ä.) werden
so leichter gefunden.
Einfach und effizient:
Die
Ansteuerung des Gebläses erfolgt über das Druckmessgerät zum
Notebook. Während das BlowerDoor einen konstanten Unterdruck aufbaut
und hält, werden Leckagen geortet. Die Drehzahl des
BlowerDoor-Ventilators wird automatisch den veränderten Bedingungen
angepasst. Die Luftwechselrate n50 wird gut sichtbar auf dem Display
des Laptops dargestellt.
Um Klappeneffekte (z.B.bessere
Abdichtung einer Tür bei Druck oder Sog) zu erkennen, wird das
BlowerDoor-Verfahren anschließend mit Überdruck ein weiteres Mal
durchgeführt.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
Menügeführte Eingabe der Gebäudekenndaten
Automatischer
Messablauf
Messung gemäß ÖNORM 13829
Selbsttätige Aufnahmen
und Auswertung der natürlichen Druckdifferenzen
Suche nach
Undichtheiten
Präzise Messung auch bei Wind
Messergebnisse
und Prüfbericht werden vor Ort am Laptop dargestellt
