Schaumlöschanlagen

Überall dort, wo Wasser alleine als Löschmittel nicht zum Einsatz kommen kann (z. B. Ölbrände), werden Schaumlöschanlagen verwendet. Hierbei wird dem Wasser je nach Erfordernis Schaummittel zugemischt (3%-6%). Durch spezielle Düsen wird dann durch Vermischung mit mehr oder weniger Luft, entweder Schwer-, Mittel- oder Leichtschaum erzeugt. Dieser Schaum unterbindet einerseits die Sauerstoffzufuhr zum Brandherd, andererseits nimmt er dem Wasser aber auch die Oberflächenspannung und kann somit bei Flüssigkeitsbränden eingesetzt werden.

Giftige Brandgase werden in den Schaumbläschen gebunden und somit nicht in die Umwelt abgegeben.

Leichtschaumanlagen eignen sich auch, um hohe Hallen im Brandfall komplett mit Schaum zu füllen. Hierbei kann der Schaum bis zu 21 Meter hoch aufgebaut werden.

Anwendungsgebiete:
   Öltankfarmen
   PumpstaionenKabelkanäle
   Kabelkanäle
   Flugzeughangars


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